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Donnerstag, 24. 05. 2012
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Studien

Studie zur Erlangung der Doktorwürde an der Universität Pisa

Im Jahr 2005 wurde an der Universität Pisa eine Doktorarbeit im Fach Biomedizin vorgelegt. Die Dissertation wurde von Frau Laura Margheri verfasst und trägt den Titel "Biomeccanica della correzione della sindrome della gamba apparentemente più corta con il Metodo di Autoterapia ZILGREI". Für ihre Ergebnisse wurde die Arbeit vom Prüfungsausschuss mit der Note "sehr gut" bewertet.

Frau Margheri überließ uns dankenswerterweise ihre Arbeit. Derzeit wird diese ins Deutsche übersetzt und ab demnächst hier einzusehen sein.

Studie der Orthopädischen Klinik der Universität Pisa

Studienleiter: Professor Dr. P. G. Marchetti
Ausführender Arzt: Dr. Marcaci

Dauer: 6 Monate

Anzahl Patienten: 106 (davon 60 weiblich, 46 männlich)
Alter: 17-71 Jahre

Untersuchungsmethoden:

Kriterien der klassischen Orthopädie (E.O., Labor, Röntgen)
Behandlung unter Ausschluss jeglicher anderer Therapien

Bewertungskriterien:

subjektiv: Schmerzlinderung, Wiederaufnahme der Arbeit
objektiv: Wiederherstellung der Beweglichkeit
Nachlassen oder Verschwinden objektiver Symptome
bei chronischen, rheumatischen und arthrodischen Erkrankungen war die subjektive Beurteilung ausschlaggebend

behandelte Pathologien:

HWS-Syndrom, Zervikobrachialgie, Barr-Syndrom, BWS-Schmerzen, Lumbalgie, Ischiaserkrankungen, postoperative Lumbalgie und Menikusbeschwerden, Epicondylitis, Periarthritis der Schulter, Postmenopausales polyarthtritisches Syndrom, Spondylitis ankylopoetica

Ergebnis der Studie:
70% positive Ergebnisse

Studie der Orthopädischen Klinik "Istituto Rizzoli" der Universität Bologna (Zusammenfassung)

Studienleiter: Professor Dr. P. G. Marchetti
Ausführende Ärzte: Dr. L. Prioli, Dr. G. Mari

Inhalt der Studie:
"Einsatz von Bio-Feedback und ZILGREI-Methode in der nicht-operativen Behandlung von LWS-Schmerzen"

Anzahl Patienten: 80
davon 40 mit herkömmlichen Methoden und 40 mit ZILGREI behandelt,
von den 40 ZILGREI-Patienten waren 29 männlich und 11 weiblich
Alter: 20-64 Jahre

Diagnostik und Untersuchungsmodus:
objektive, instrumentelle Tests mit elektromyographischem Bio-Feedback, klinische Beurteilung, Beurteilung der Schmerzsymptomatik nach der visuell-analogen Skala nach Scott-Huskinson

Behandlungsmodus:
Alle Patienten absolvierten einen Zyklus von 10 Sitzungen.

Ergebnis:
positives Ergebnis in 82,5 % der mit ZILGREI behandelten Fälle (33 Personen), davon 10 "ausgezeichnete", 6 "gute" und 7 "befriedigende" Bewertungen

Studie der Orthopädischen Klinik "Istituto Rizzoli" der Universität Bologna (ausführlicher Bericht)

Inhalt der Studie:
"Die Anwendung von Bio-Feedback und der ZILGREI-Methode in der nicht operativen Behandlung von Lendenschmerzen"
(Übersetzung des Berichtes über die Ergebnisse der ZILGREI-Therapie, durchgeführt an der Orthopädischen Klinik "Istitut Rizzoli" der Universität Bologna)

Die ZILGREI-Methode ist angezeigt zur Behandlung von "Wirbelblockierungen" im Lendenbereich (D.I.M.).

Die therapeutische Wirkung beruht auf dem Zusammenspiel zwischen aktiver Mobilisierung in einem spezifischen Bereich und tiefer Bauchatmung, in der der eigentliche Schlüssel der Methode liegt. Das Zwerchfell, das in synergistischem Antagonismus mit den geraden Bauchmuskeln zusammenwirkt, spielt eine wichtige Rolle in der Bauchatmung; aufgrund seiner Ansätze ist das Zwerchfell selbst in der Lage, die drei Durchmesser des Brustraumvolumens zu steigern, jedoch wäre seine Wirksamkeit ohne die Arbeit der Bauchmuskeln nur minimal.

Es ist in der Tat die Bauchdeckenspannung, die es der Zwerchfellmitte ermöglicht, in den Bauchhöhlenorganen eine feste Basis zu finden und somit auch die untersten Rippen zu heben. Die Tätigkeit dieser Muskelgruppe ist bedeutend sowohl für die korrekte Atmungsdynamik, wie auch für die günstige Veränderung der Orientierung der Lendenlordose und dementsprechend der anderen physiologischen Krümmung der Wirbelsäule.

Aufgrund des Ansatzes der Zwerchfellschenkel an den Lendenwirbeln 
v e r s t ä r k t  die Zwerchfelltätgkeit die Krümmung der 
L e n d e n w i r b e l s ä u l e   während des Einatmens. Dem entgegengesetzt bewirken die geraden Bauchmuskeln beim Ausatmen das Rückwärtiskippen des Beckens und dementsprechend  v e r f l a c h t  sich die physiologische Krümmung der Lendenwirbelsäule. Die dadurch erzielte Mobilisierung der Wirbelsäule kommt in Verbindung mit allgemeinen und spezifischen Übungen für die Lendenwirbelsäule zum Einsatz.

Die durch die Zwerchfellatmung bewirkten Mikrobewegungen in den Zwischenwirbelgelenken werden gesteigert und konzentriert auf den betroffenen Wirbelsäulenabschnitt durch gleichzeitige aktive Übungen. Diese werden auf den drei Basisbewegungsebenen ausgeführt nach dem PRINZIP DER DEM SCHMERZ ENTGEGENGESETZTEN BEWEGUNG (Diagramm von Maigne).

Beispiel einer Übung bei vorliegender Einschränkung der Lendenwirbelsäule beim Drehen und seitlichen Neigen nach links:

Ausführung: auf dem Rücken liegend, Knie ca. 70 Grad angewinkelt, Füße zusammen, Arme ausgebreitet.

1. Einatmen.

2. Atem 5 Sekunden lang anhalten.

3. Ausatmen und gleichzeitig Knie langsam auf die Seite fallen lassen, auf der keine Schmerzen bzw. Beschwerden auftreten.

4. 5 Sekunden Pause nach dem Ausatmen einlegen.

5. Während des Einatmens in die Ausgangsstellung zurückkehren.

Diese Übung wird 5x wiederholt.

Zur Bewertung der therapeutischen Wirksamkeit der ZILGREI-Methode wurden objektive instrumentelle Tests ausgeführt, die durch ein elektromyographisches Bio-Feedback (B.F.B.-E.M.G.)wiederholt werden konnten sowie durch klinische Beurteilung.  

Die eingesetzten Geräte bestanden aus:

a. einer Hauptmaschine, versehen mit einem Signalverstärker,

b. einem Strecker, der abwechselnd Muskelenergie in kontinuierliche Energie umwandelt,

c. einem Informationsintegrator,

d. zwei Serien LEDs (je einer pro Kanal), zur Aufzeichnung des myoelektrischen Potentials,

e. LEDs zur Flächenaufzeichnung.

Die LEDs werden sequentiell genau proportional zu den Werten der beobachteten elektromygraphischen Tätigkeit eingeschaltet.

Es wurden zwei Patientengruppen überwacht: Die erste wurde mit der ZILGREI-Methode behandelt, die zweite mit herkömmlichen Methoden. Die paravertebrale Lendenmuskulatur wurde vor und nach der Behandlung untersucht.

Es wurden folgende Beobachtungen gemacht: Ein Unterschied der Werte zwischen dem rechten und dem linken Aufzeichnungskanal (Indiz für unterschiedliche Muskelspannung auf den beiden Seiten der Wirbelsäule), der meist verschwand je nach Abnahme der Schmerzsymptome, was auf einen Ausgleich in der Lendenmuskulatur schließen lässt. Bei den Patienten der ersten Gruppe trat Entspannung bereits nach einem kurzen Zeitraum ein (bereits nach der zweiten oder dritten Sitzung), einem deutlich kürzeren Zeitraum als für die zweite Gruppe notwendig war; die erzielten Entspannungswerte nach Abschluss der Behandlung waren weitaus höher in der ersten Gruppe im Vergleich zu den Fällen, die mit herkömmlichen Methoden behandelt wurden.

 

LEGENDE:

1. Es wurden vierzig Patienten mit Lendenschmerzen behandelt. Davon waren 29 (72,5 %) Männer und die übrigen 11 (27,5 %) Frauen. Das Durchschnittsalter der Männer betrug 39,7 Jahre, das der Frauen 36,5 Jahre (der jüngste Patient war 20 und der älteste 64 Jahre alt).

2. Alle ZILGREI-Patienten absolvierten einen Zyklus von 10 Sitzungen. In 33 Fällen (82,5 %) war das Ergebnis positiv mit folgenden Bewertungen: "ausgezeichnet": 10, "gut": 6, "befriedigend": 7.
Von den übrigen sieben Fällen haben drei keinerlei Besserung erfahren, drei aus persönlichen Gründen aufgegeben und in einem Fall wurde berichtet, dass die Schmerzen zunahmen. Wir möchten betonen, dass bei dem einzigen negativen Fall eine starke psychogene Komponente vorlag, so dass es besonders schwierig war, zu ermessen, ob die beklagten Symptome tatsächlich existierten oder nicht.

3. Bewertung des Schmerzes nach der Scott-Huskinson "visuell analogen Skala".
Diese Methode besteht aus einer Linie von 0 bis 10 cm, wobei 0 Schmerzfreiheit und 10 die höchste Schmerzerträglichkeitsgrenze anzeigt.

In unseren Fällen und vor Beginn der Behandlung entsprach die durchschnittliche Schmerzsymptomatik nach den Angaben der Patienten dem Wert 5. Dieser Wert ging durchschnittlich auf die niedrige Grenze von 2 bei Abschluss der zehn Sitzungen zurück.

 

Dr. L. Prioli, Dr. G. mari

Rehabiliationsdienst - Rizzoli Orthopädisches Institut

I.R.C.C.S. - Bologna

 

 

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