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Dienstag, 22. 05. 2012
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Die Entstehung

Die Entstehung der ZILGREI®-Methode

Die ZILGREI-Methode ist abgeleitet von der klassischen Chiropraxis, wie sie Ende des letzten Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten von Daniel David Palmer entwickelt wurde. Diese Heilkunst - sie war bereits den Ägyptern bekannt - besteht aus der manuellen Behandlung der Wirbelsäule und der Gelenke zur Beseitigung von Fehlstellungen, die u.a. durch vegetative Reizung Schmerzen oder Funktionsstörungen der inneren Organe bedingen können.

Das logische und einleuchtende Prinzip der Chiropraxis, nach dem zuerst die Wirbelsäule ins Gleichgewicht gebracht werden muß, bevor lokale Symptome berücksichtigt werden können, hat sich die ZILGREI-Methode zu eigen gemacht.

ZILGREI ist das Ergebnis der intuitiven Erkenntnisse der Italienerin Adriana Zillo und dem Fachwissen des deutschstämmigen, amerikanischen Doktors der Chiropraktik Hans G. Greissing. Seiner Fähigkeit, ganz natürliche, scheinbar belanglose Vorgänge als Heilinstrumente zu erkennen, ihnen durch seine Kenntnis der anatomischen und physiologischen Zusammenhänge die notwendige Basis zu verleihen, um sie in die Therapie umsetzen zu können, verdankt die ZILGREI-Methode ihre Einzigartigkeit und durchschlagende Wirksamkeit. Aus den Anfangsbuchstaben der Nachnamen dieser beiden Menschen setzt sich das Wort ZILGREI zusammen.

Die Ansätze, die Dr. Greissing zur Entwicklung seiner Therapiekonzepte führten, beruhen auf Beobachtungen, die er in seiner über dreißigjährigen Praxis der menuallen Medizin machen konnte.

Diese führten ihn zu Erkenntnissen, die zwar nicht neu sind, jedoch im komplizierten Gefüge des schulmedizinischen Gesundheitswesens der Industrieländer meist wenig Beachtung finden:

1.) Der Mensch ist sehr wohl in der Lage, die eigene Gesundheit wie die eigene Krankheit selbst herbeizuführen, dementsprechend ist er einerseits für beides verantwortlich, andererseits berechtigt, sich selbst nach seinem Gutdünken zu behandeln.

2.) Was der Körper und die Seele des Menschen aussagen, stimmt immer, man muss nur auf ihre Sprache achten, sie verstehen und angemessen darauf antworten.

3.) Heilung ist nur in dem Maß möglich, wie es die dem Individium innewohnenden Selbstheilungsmechanismen zulassen.

4.) Therapie und somit Eingreifen des Therapeuten,kann nur als Zusammenarbeit mit bzw. als Unterstützung der bio-kybernetischen Fähigkeiten des Menschen verstanden werden.

5.) Menschliche Würde läßt sich durch Befreiung von Zwängen und Abhängigkeiten wahren und fördern.

Der Schritt vom Therapeuten im traditionellen Sinn zum Verfechter der Hilfe zur Selbsthilfe war somit ein kurzer. Bestärkt wurde Dr. Greissing darin durch seine Begegnung mit Frau Zillo. Als Schmerzpatientin kam sie 1972 in Dr. Greissings Behandlung. Diese erwies sich als einzige anhaltende wirksame Therapie, die sie überdies dazu ermutigte, selbst Versuche mit gezielten, in der Chiropraktik angewandten Körperstellungen, verknüpft mit durch Yoga erlernter, tiefer Zwerchfellatmung anzustellen. Ihre Beobachtungen teilte sie Dr. Greissing mit. Seine Fachkenntnis und das gemeinsame Bestreben, den Menschen eine praktische, einfache, nebenwirkungsfreie und überdies noch kostensparende Schmerzbekämpfung an die Hand zu geben, führte sie zur Entwicklung der ZILGREI-Methode.

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